Typische Einsatzgebiete unserer Gasanalysatoren

Die FTA Gaswarngeräte können überall dort eingesetzt werden, wo brennbare Gase und Dämpfe überwacht werden. Hier beschreiben wir die häufigsten Anwendungen, in denen FTAs Verwendung finden:

Beschichtungsanlagen für bahnförmige Materialien

Beschichtungsanlagen (Coil-Coating, Flexodruck, Heatset, ...) verwenden oft lösungsmittelhaltige Lacke und Farben beim Auftrag. In einem nachgeschalteten Trockner werden diese Lösungsmittel verdampft und die Lösungmitteldämpfe können im Trockner eine explosionsfähige Mischung bilden, die durch eine oft vorhandene Zündquelle zur Explosion gebracht werden kann.

Die Entstehung einer explosionsfähigen Atmosphäre im Trockner muß verhindert werden. Ohne den Einsatz von Gaswarneinrichtungen muß die Belüftung des Trockners auf die maximale Bandgeschwindigkeit und den maximalen Lösemitteleintrag eingestellt werden. Ein solcher Betrieb ist allerdings nicht wirtschaftlich, da die Maximalgrenzen im normalen Betrieb oft nicht erreicht werden und dann die aufzuheizende Luftmenge für die Belüftung und damit die Energiekosten viel zu hoch sind.

Der Einsatz von Gaswarngeräten erlaubt einen effizienten Betrieb bei jedem Produktionslauf, da die Belüftungsrate der tatsächlich im Trockner vorhandenen Konzentration an brennbaren Gasen und Dämpfen angepasst werden kann. Das verringerte Volumen an Luft erlaubt es zusätzlich, die notwendigen Nachverbrennungsanlagen kleiner zu dimensionieren und die Energiekosten für die Nachverbrennungsanlagen aufgrund der höheren Beladung der Abluft mit Lösemitteln zu reduzieren.

Die komplexen und oftmals je nach Produktionslauf veränderlichen Zusammensetzungen der Lösemittelgemische, die zum Einsatz kommen, erfordern ein Meßgerät, das alle Substanzen gleichzeitig und mit der gleichen Empfindlichkeit erfassen kann. Die FTA Gaswarngeräte reagieren sehr gleichmäßig empfindlich auf verschiedene Lösemittel. Das erlaubt eine genaue Messung, unabhängig von der genauen Zusammensetzung des Gemisches und ohne erneute Kalibrierung.

Die Beschichtungsanlagen müssen oft Tag und Nacht kontinuierlich laufen, ein Stillstand der Anlage aufgrund von Ausfällen in der Gaswarneinrichtung kann teuer werden. Eine hohe Verfügbarkeit der Gaswarngeräte ist deshalb auch unter schwierigsten Umständen unabdingbar. Die FTA Gaswarngeräte sind speziell für den Einsatz in industriellen Umgebungen entwickelt worden und sind seit 30 Jahren im Einsatz. Es sind keine Laborgeräte, die notdürftig angepasst worden sind. Die Beheizung des gesamten Sensors (bis auf 270°C) und spezielle Konstruktionsmerkmale verhindern die Kondensation von Meßgasbestandteilen im Meßgasweg.

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Abluftkanäle

Die Abluft verschiedener industrieller Prozesse wird oft über Abluftkanäle abgeführt. Die Konzentration von brennbaren Gasen und Dämpfen in der Abluft muß dabei kontinuierlich überwacht werden. Unsere FTA Gaswarngeräte sind für diese Aufgabe hervorragend geeignet, insbesondere weil oft die Zusammensetzung der Abluft nicht genau bekannt ist und die FTAs alle brennbaren Gase und Dämpfe (auch z.B. CS2, Kohlenmonoxid (CO), Ammoniak (NH3) und Wasserstoff (H2)) gleichzeitig erfassen können.

Dies ist ein deutlicher und sicherheitsrelevanter Unterschied zu Flammenionisationsdetektoren, die prinzipbedingt nur Kohlenwasserstoffe messen können. Insbesondere in der chemischen und pharmazeutischen Industrie finden sich oft anorganische, aber dennoch brennbare Substanzen in der Abluft. In den weitaus meisten Fällen ist bei diesen Anwendungen die Zusammensetzung der Abluft auch nicht bekannt und veränderlich, da die Abluft von mehreren Produktionsprozessen zusammengeführt wird.

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Abluftreinigungsanlagen

Aufgrund der Bestimmungen der TA Luft bzw. der europäischen VOC-Direktive muß kohlenwasserstoffhaltige Abluft zunächst gereinigt werden, bevor sie in die Umgebung gelangen dürfen. Dies erfolgt mit thermischen oder katalytischen Nachverbrennungsanlagen oder mit Lösemittelrückgewinnungsanlagen.

Diese Abluftreinigungsanlagen benötigen Gasmeßgeräte aus zwei verschiedenen Gründen: einmal zur Vermeidung von Explosionen im Wärmetauscher der Anlage, in dem die Abluft vor dem Einbringen in die Reinigungsanlage erhitzt wird, und zum Schutz der Abluftreinigungsanlage vor Überlastung.

Mit einem genau messenden Gaswarngerät kann die Effizienz einer Abluftreinigungsanlage erheblich gesteigert werden. Viele Sensoren reagieren auf verschiedene Stoffe sehr unterschiedlich empfindlich (Stichwort Responsefaktoren) und müssen daher auf den Stoff eingestellt werden, auf den sie am unempfindlichsten sind.

Das bewirkt frühzeitige Alarme und Abschaltungen der Anlage, da die tatsächliche UEG-Konzentration erheblich geringer als die angezeigte sein kann. Mit einem Gaswarngerät wie dem FTA, das sehr gleichmäßig auf die unterschiedlichsten Bestandteile der Abluft anspricht, wird immer die tatsächliche UEG-Konzentration angezeigt und damit kann der Lösemittelgehalt der Abluft erhöht werden. Dies führt zu geringer dimensionierten Abluftreinigungen und kann die zusätzlich benötigte Energie bis auf Null reduzieren (autothermer Betrieb).

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Trocknungsöfen

In Trocknungsöfen werden oft brennbare Gase und Dämpfe bei hohen Temperaturen freigesetzt, von Walzölen bis zu Lösemitteln. Diese Öfen können Durchlauföfen sein oder auch in Chargen betrieben werden. Eine kontinuierliche Überwachung der UEG-Konzentration in der Ofenatmosphäre erhöht die Betriebsicherheit der Anlage (Stichwort EN 1539)und hilft, das Volumen der zur Belüftung verwendeten Luft und damit die Energiekosten zu reduzieren.

Durch die unterschiedlichen Betriebstemperaturen der verschiedenen FTA Modelle der Serie 670 kann die Analysatorausführung an die verschiedensten Anwendungen und Ofentemperaturen angepasst werden. Mit speziellen Keramiksonden sind FTA Analysatoren auch erfolgreich an Sinteröfen für Keramik mit Temperaturen bis zu 1300°C im Einsatz.

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